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Thema

Resin und Miniaturen

Resindrucker härten flüssiges Harz mit UV-Licht aus. Sie liefern feinere Details als FDM und sind die erste Wahl für Miniaturen, Figuren und Schmuckmodelle, brauchen aber Nachbearbeitung.

Verfahren
MSLA mit LCD und UV-Licht
Typischer Druckbereich
etwa 120 x 220 mm

Beim MSLA-Verfahren belichtet ein LCD-Schirm das Harz in der Wanne Schicht für Schicht, die Bauplattform zieht das Teil nach oben. Die Auflösung liegt im Bereich von Zehntelmillimetern und darunter, deshalb sind Gesichter und kleine Strukturen sauber zu erkennen.

Der Aufwand ist größer als bei FDM: Teile müssen in Isopropanol oder wasserwaschbarem Harz gereinigt und danach UV-gehärtet werden. Dazu kommen Handschuhe, Lüftung und die fachgerechte Entsorgung von Harzresten.

Für Tabletop und Modellbau lohnt sich Resin fast immer, für große, robuste Teile eher nicht: Resin ist spröde, der Bauraum ist klein.

Häufige Fehler

  • Harz ohne Handschuhe und Lüftung verarbeiten: Es kann Haut und Atemwege reizen.
  • Harzreste in den Abfluss kippen. Ausgehärtetes Harz kommt in den Restmüll.
  • Teile nicht nachhärten, sodass sie klebrig bleiben.

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